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In den letzten Jahren haben Bandverletz-ungen am Kniegelenk stark zugenommen. Ursache sind vor allem sportliche Be-tätigungen und Unfälle im Verkehr, bei der Arbeit und im Haushalt. Durch die Rotation beim Sturz kommt es häufig zu Kombinations-verletzungen wie Innenbandriß, Verletzung der Meniskusstrukturen und Überdehnung bzw. Riss des vorderen Kreuzbandes. Ist das Kreuzband gerissen, wird das Kniegelenk instabil. Der Patient klagt über ein Unsicher-heitsgefühl, über ein "Wegknicken des Kniegelenkes. Auch eine gut trainierte Muskulatur kann diese Instabilität nur teilweise ausgleichen. Oftmals treten im Laufe der Zeit weitere Knieverdrehungen auf, was zu Meniskus- und Knorpelschäden führen kann. Dies ist der Beginn einer Arthrose. Aus diesem Grund sollten instabile Kniegelenke frühzeitig operativ stabilisiert werden, besonders bei jüngeren und sportlichen Patienten.

Ziel der Operation ist es, das Gelenk wieder zu stabilisieren, um Folgeschäden zu vermeiden. Wurde der Meniskus genäht oder ist der Gelenkknorpel geschädigt, wird nach der Operation oft die ipomax Knieorthese zur Stabilisierung eingesetzt. Handelt es sich um dauerhafte Gelenkinstabilitäten kommt die
K-COM Knieorthese zum Einsatz. Gerade auch bei X- und O-Bein Achsabweichungen lässt sich das Bein mit der K-COM korrigieren und der überbeanspruchte Gelenkanteil entlasten.

Besondere Ansprüche stellen vor allem hintere Kreuzbandrisse, Gonarthrose-behandlungen, sowie doppelseitige Versorgungen dar.

Der Schubladentest ermöglicht es, die Stabilität der Kreuzbänder zu testen.
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