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ORTEMA gründet „Arthrose Kompetenzzentrum“

Noch bessere Versorgung für Patienten mit chronischer Gelenkerkrankung

 

Neben Diabetes und Rückenleiden gehört Arthrose zu den häufigsten Volkskrankheiten in Deutschland. Mehr als die Hälfte der über 60-jährigen sind von einer chronischen Gelenkerkrankung betroffen, im Rentenalter sogar rund 90 Prozent. Angesichts des demografischen Wandels in Deutschland – der Anteil an älteren Menschen steigt stetig an – verschärft sich die Problematik. Um dieser Volkskrankheit besser begegnen zu können, plant die ORTEMA ihre bisherige breit gefächerte Expertise in einem Arthrose Kompetenzzentrum zu bündeln. Was das genau bedeutet, erklärt ORTEMA-Geschäftsführer Hartmut Semsch im Interview.

 

Gehört die Behandlung von Patienten mit Arthrose nicht schon seit Jahren zu den Kernkompetenzen der ORTEMA? ortema semsch gelenk
Semsch: Das ist völlig richtig. Egal, um welche Art von Arthrose es sich handelt, reichen unsere Behandlungsmöglichkeiten und Angebote von der Physio- und Ergotherapie über medizinische Trainingstherapie, Ernährungsberatung und Arbeitsplatzanalyse bis hin zur Hilfsmittelversorgung mit Bandagen und Orthesen. Sollte dem Behandler dieses breite Spektrum nicht ausreichen, kann er natürlich - wenn nötig – auch operative Eingriffe einleiten.

Warum also jetzt ein Arthrose Kompetenzzentrum?

Semsch: Wir möchten in Zukunft sämtliche Maßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten noch besser koordinieren und diese in ein perfekt in sich abgestimmtes Konzept binden. Dazu gehört auch eine noch bessere Zusammenarbeit und Abstimmung mit Hausärzten, niedergelassenen Fachärzten und natürlich den Operateuren.

 

Sie betonen die Rolle der Hausärzte und Fachärzte…

Semsch: …aus gutem Grund. Patienten im Anfangsstadium einer Arthrose kommen oft mit diffusen Schmerzen zu ihrem Arzt. Für diesen steht die richtige Diagnosestellung im Mittelpunkt und es gilt den richtigen Behandlungspfad festzulegen. Oft beinhaltet dieser fachübergreifende und auch interprofessionelle Maßnahmen, die inhaltlich und zeitlich abgestimmt werden müssen, um den maximalen Erfolg zu erzielen. Neben dem behandelnden Arzt spielt hierbei ein sogenannter „Fallmanager“, den wir demnächst installieren wollen, eine sehr wichtige Rolle.
Fallmanager - was muss man sich darunter vorstellen? 
Semsch: Diese neue Stelle, die es bisher bei der ORTEMA noch nicht in dieser Form gab, wird von einer Person mit medizinischer abgeschlossener Berufsausbildung besetzt. Der Fallmanager sollte umfangreiche, jahrelange Erfahrung in der Patientenbehandlung haben, die disziplinübergreifend sowohl therapeutisch wie auch orthopädie-technisch sein kann. Beim Fallmanager laufen die Fäden zusammen.
Kann der Fallmanager das Verbindungsglied zum Arzt sein? 
Semsch: Absolut, durch den Fallmanager werden Maßnahmen interdisziplinär gesteuert, wobei er den Betroffenen die verschiedenen therapeutischen und technischen Möglichkeiten vorstellen kann. Der Patient kann diese mit seinem Arzt besprechen, wenn dazu eine ärztliche Verordnung notwendig ist. Nach Einwilligung des Patienten kann der behandelnde Arzt auch direkt auf den Fallmanager zugehen.
Nicht nur für die ORTEMA, vor allem für Patienten bieten sich durch das Arthrose Kompetenzzentrum neue Chancen in der Behandlung von Gelenkerkrankungen.
Semsch: Wir bieten zukünftig ein schlüssiges Gesamtkonzept. Der Patient erhält von uns nicht nur die eingangs dargestellten Behandlungs- und Versorgungsangebote, sondern eine umfassende Beratung und Betreuung, die über normal übliche Leistungen hinaus gehen. Diesen Service bieten so momentan nur wenige Häuser in Deutschland.
Welche Rolle spielt der Arzt im Rahmen des Arthrose Kompetenzzentrum?
Semsch: Nach wie vor die zentrale Rolle. Zuerst muss die Diagnose vom Behandler gestellt werden. Anschließend kann nach der notwendigen ärztlichen Verordnung die Therapie beginnen. Sollte eine zusätzliche Hilfsmittelversorgung durch unsere Orthopädie-Technik indiziert sein, obliegt die Verordnung dem behandelnden Arzt. Sollte sich während der Versorgung herausstellen, dass weiterführende medizinische Untersuchungen und Eingriffe sinnvoll erscheinen, müssen behandelnder Arzt, Patient und Fallmanager die nächsten Schritte in die Wege leiten.
Wie kommt zukünftig der Patient in Kontakt mit dem Arthrose Kompetenzzentrum ?
Semsch: Unsere Mitarbeiter aller Fachbereiche haben die Möglichkeit, während der Arbeit am Patienten den Fallmanager zur Abklärung weiterer Maßnahmen hinzuzuziehen. Zunächst werden Details geklärt und gegebenenfalls ein Beratungstermin vereinbart. Im Rahmen dieses Erstgesprächs können individuelle Maßnahmen vorgeschlagen und eingeleitet werden. Für die Zukunft können wir es uns gut vorstellen, dass der behandelnde Arzt in speziellen Fällen und in Abstimmung mit dem Patienten auch direkt auf den Fallmanager zugeht, um Therapiemöglichkeiten und Versorgungen zu besprechen.
Wann soll das Arthrose Kompetenzzentrum an den Start gehen?
Semsch: Wir arbeiten gerade auf Hochtouren an der Umsetzung des Konzeptes und der Besetzung der entsprechenden Stellen. Ich bin optimistisch, dass wir Anfang 2019 durchstarten können.

 




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