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Knieorthesen Technik

Das intelligente Knieorthesen-Konzept

Vor über 25 Jahren wurde in Markgröningen die Idee geboren, eine eigene Knieorthese zu entwickeln. Auf Basis der intensiven Zusammenarbeit mit spezialisierten Fachärzten, Physiotherapeuten und Sportlern entstand bei der ORTEMA mit der K-COM ein innovatives und intelligentes Knieorthesen-Konzept, das permanent weiterentwickelt wird. Die K-COM Knieorthese aus Carbonfaser und Titan wird von namhaften Medizinern weltweit zur Stabilisierung für das gesamte Spektrum von Knieverletzungen eingesetzt. Dabei werden zahlreiche nationale und internationale Profisportler in verschiedenen (Risiko-) Sportarten versorgt. Abgerundet wird das Knieorthesen-Konzept durch die ipomax (zur Sofortversorgung), die X-Pert (aus Spezialkunststoff) und die PrävenThese (Prävention im Skisport).

 

Es gibt viele Gründe, die für die K-COM sprechen

In den letzten Jahren haben Bandverletzungen am Kniegelenk stark zugenommen. Ursache sind vor allem Sportverletzungen und Unfälle im Alltag. Durch eine Rotation beim Sturz kommt es häufig zu Kombinationsverletzungen wie Überdehnung bzw. Riss des vorderen Kreuzbandes mit Verletzungen des Innenbandes und/oder der Menisken.

Ist das Kreuzband gerissen, wird das Kniegelenk instabil. Zur Vermeidung einer Arthrose sollten in der Regel instabile Kniegelenke, besonders bei jüngeren und sportlichen Patienten, frühzeitig operativ stabilisiert werden. Bei dauerhaften Gelenkinstabilitäten kommt die K-COM Knieorthese zum Einsatz.

Vorteile der K-COM.

Aufgrund der indikationsabhängigen Modellwahl und der individuellen Anfertigungstechnik stellt die K-COM Knieorthese das umfangreichste Versorgungskonzept zur Stabilisierung des Kniegelenks dar. Dies gilt ganz besonders für den Einsatz im Leistungssport. Hier muss sich die K-COM Knieorthese auch unter extremen Belastungen bewähren. Dafür sorgen High-Tech-Materialien wie hochfeste Carbonfaser und verschleißarme Titanschienen sowie modernste Fertigungstechniken. Diese Erfahrungen und ständige Verbesserungen kommen vor allem dem Benutzer im täglichen Einsatz zugute.

Das zeigt auch die  überdurchschnittlich positive Resonanz seitens unserer Patienten. Klinische Studien mit über 2.000 ausgewerteten Fragebögen in einer Zehn-Jahresübersicht belegen dies eindeutig. Vor allem die Gonarthrosebehandlung mit Achsfehlstellung erzielt hervorragende Ergebnisse.

Individuelle Fertigung sorgt für perfekte Passform



1. Der Gipsabdruck ist die exakteste Möglichkeit, das Bein im „Original“ abzuformen. Anatomische Verhältnisse werden dabei zu 100 % erfasst.

2. Für eine perfekte Passform der Orthese wird der Gelenkdrehpunkt individuell ermittelt und das Gipsmodell exakt bearbeitet.

3. Die Gelenkschienen bestehen aus Titan. Diese werden in Handarbeit in die Kohlefaserkonstruktion einlaminiert. Dies ergibt eine extrem leichte und dennoch äußerst stabile Konstruktion.

4. Die K-COM Knieorthese wird von versierten Orthopädie-Technikern hergestellt und angepasst. So wird jede Orthese den Bedürfnissen des Benutzers gerecht.

Große Modellauswahl

Je nach Verletzung des Knies, Instabilität oder Fehlstellung des Beines kann der Orthopädietechniker unter sechs K-COM Grundmodellen wählen. Die individuelle Anpassung garantiert dem Patienten eine Knieorthesen-Versorgung auf höchstem Niveau. Zusätzlich können weitere Hilfsmittel wie eine Peronaeus-Orthese oder ein Patellaprotektor mit der K-COM kombiniert werden.

Folgende indikationsabhängige Versionen stehen zur Verfügung:

K-COM Version ACL

Die individuell gefertigte, verwindungssteife Rahmenkonstruktion bietet optimale Stabilisierung zur Vermeidung der vorderen Schublade bei einer Verletzung des vorderen Kreuzbandes.  

Indikation:

  • Vordere Kreuzbandverletzung
  • Meniskusverletzung und Refixation
  • Verletzung des Kapselbandapparates
  • Knorpelreparationen
  • Frühfunktionelle Stabilisierung


K-COM Version Bilateral

Vermeidet nach Verletzungen des vorderen Kreuzbandes die vordere Schublade und sorgt durch die bilaterale Fassung an Ober- und Unterschenkel für eine noch effektivere Stabilisierung des Kniegelenkes sowie für eine unilaterale Entlastung.

Indikation:

  • Vordere Kreuzbandverletzung
  • Ruptur der Seitenbänder (Innen-/Außenband)
  • Meniskusverletzung und Refixation
  • Verletzung des Kapselbandapparates
  • Knorpelreparationen
  • Frühfunktionelle Stabilisierung


K-COM Version PCL

Vermeidet bei einer Verletzung des hinteren Kreuzbandes die hintere Schublade durch eine rückseitige Unterschenkelfassung. Der gelenknahe Gurt im Beugebereich fördert den dynamischen Unterschenkelvorschub.

Indikation:

  • Hintere Kreuzbandruptur
    • Kombinationsverletzung mit Beteiligung des hinteren Kreuzbandes


K-COM Version Geriatrie

Das Kniegelenk wird durch eine großflächige Orthesenkonstruktion geführt. Die rückseitige Schalenführung erleichtert das Anlegen für ältere Patienten.

Indikation:

  • Kniegelenksarthrose
    • Pangonarthrose
    • Genu recurvatum


K-COM Version Varus

Bei einer O-Bein Fehlstellung sorgt die Dreipunktkorrektur der Beinachse für eine innenseitige Entlastung des überbeanspruchten Gelenkanteils.

Indikation:

  • Varus-Gonarthrose  mit Achsfehlstellung


K-COM Version Valgus

Bei einer X-Bein Fehlstellung sorgt die Dreipunktkorrektur der Beinachse für eine außenseitige Entlastung des überbeanspruchten Gelenkanteils.

Indikation:

  • Valgus-Gonarthrose mit Achsfehlstellung


Versorgung Vorderes Kreuzband

Durch die Teilresektion des Außenmeniskus in Verbindung mit einer nicht optimal platzier­ten Kreuzbandersatzplastik sollte das Kniegelenk noch effektiver geführt und das laterale Kompartiment möglichst entlastet werden. Die bilaterale Version stabilisiert das Gelenk im Sinne der Rotations-Instabilität effektiv. Zusätzlich kann im Drei-Punkt-Korrekturprinzip der Außenmeniskusbereich entlastet werden.

Die K-COM Knieorthese ermöglicht durch eine funktionelle Gestaltung des Verschlusssystems eine optimale Bewegungsfreiheit vor allem auch in der Beugung, was bei sportlicher Aktivität sehr wichtig ist.

Versorgung Rotations-Instabilität

Mehrfach voroperierter 55-jähriger Patient mit dauerhaft bestehender Restinstabiltät lehnt einen erneuten Eingriff ab und möchte konservativ mittels Knieorthese versorgt werden.

Der ehemalige Leistungssportler wird mit der K-COM Knieorthese geführt und die vordere Schublade bei der Aktivität zuverlässig vermieden.
Die K-COM korrigiert die Fehlstellung durch lateralen Druck­aufbau in Höhe des Gelenkspaltes und entlastet medial.

Neben einer dauerhaften Restinstabiltät weist der Patient zusätzlich eine ausgeprägte Varusgonarthrose (Kreis) auf.



Versorgung Vorderes Kreuzband und Außenmeniskus

Bei Kombinationsverletzungen von vorderem Kreuzband mit Meniskus und Seitenbandstrukturen kommt die bilaterale Version zum Einsatz.
Diese umfasst Ober- und Unterschenkel semizirkulär und erreicht durch die großflächigere Auflage eine ca. 20%ige Verbesserung der Führung und Rotationsstabilisierung im Gegensatz zur ACL-Version.

Ferner erreicht sie einen Stabilisierungsvorteil bei aktiven Patienten mit Gonarthrose.

Die ACL-Version (gelb/rechts) stellt die Standardversorgung bei vorderer Kreuzbandruptur dar. Die bilaterale Version (rot) umfasst Ober- / Unterschenkel semizirkuär und kommt bei Kombinationsverletzungen zum Einsatz.



Versorgung Gonarthrose

Mehrfach voroperierte 40-jährige Patientin mit ausgeprägter Varusgonarthrose.

Aufgrund mehrerer Unfalltraumen lehnt sie einen erneuten Eingriff ab und möchte konservativ mittels Knieorthese versorgt werden.

Die ehemalige Leistungssportlerin ist mit der K-COM unilateral entlastet und dadurch suffizient versorgt. Sie kann ihren Beruf als Skilehrerin wieder ausführen.

Ausgeprägte Varus­gonarthrose bei 40-jähriger Sportlerin.





Versorgung Hinteres Kreuzband

Bei der Verletzung des hinteren Kreuzbandes ist eine dorsolaterale Stabilisierung (Instabilität nach hinten/außen) besonders wichtig. Zusätzlich muss die hintere Schublade effektiv vermieden werden, da es sonst über Jahre zu schweren Kniegelenks- und Knorpelschäden kommen kann.

Durch eine gute Passform der K-COM Knieorthese und die hintere Fassung am Unterschenkel kann dies optimal erreicht werden.
Durch rückseitige Unterschenkelfassung und den gelenknahen Gurt im Beugebereich wird die hintere Schublade effektiv vermieden und ein dynamischer Unterschenkelvorschub gefördert.



Doppelseitige Versorgung

Doppelseitige ausgeprägte Varusgonarthrose bei 59-jährigem Patienten, lehnt momentan operativen Eingriff wie z.B. Umstellungsosteotomie ab.

Zur körperlichen Aktivität benutzt er Knieorthesen zur Achskorrektur und Entlastung.

Zur effektiveren Korrektur der Varusstellung wurde eine bilaterale K-COM Version eingesetzt.



Versorgung mit Endoprothese

Doppelseitige Versorgung einer 48-jährigen Patientin mit beidseitiger Knie-Total-Endoprothese nach schweren Knietraumen bei Sportunfällen in der Jugend. Da sie im Skigebiet lebt, ist ihr Bewegungsanspruch hoch. Bei der orthetischen Versorgung ist unbedingt auf die Konstruktion der Endoprothesen zu achten. Dies bestimmt den Orthesendrehpunkt. Die mechanische Kompromissdrehachse muss mit dem Implantat übereinstimmen.

Schwere Gonarthrose mit Varus-Fehlstellung führen bei 48-jähriger Patientin zu einer doppelseitigen Knie-TEP Versorgung. Hier ist bei körperlicher Belastung eine Knieorthesen-Versorgung zur externen Stabilisierung angezeigt.

Die Knieorthesen führen das Gelenk und entlasten bei Rotationsbewegungen. Die Patientin trägt die Versorgung bei körperlicher Belastung und  beim Sport (Ski Alpin).



Versorgung Fehlstellung O-Bein

Varusgonarthrose bei aktiver 65-jähriger Patientin. Mit der K-COM Knieorthese Version  Varus kann der mediale Gelenk­anteil entlastet werden und die Patientin, welche beruflich bei Ausstellungen und Messen eingesetzt wird, kann auch über längere Zeit beschwerdefrei stehen und gehen. Unter einer Hose kann die Orthese kosmetisch problemlos getragen werden.

Um eine Varusgonarthrose effektiv korrigieren und dabei den medialen Gelenkanteil entlasten zu können wird das Drei-Punkt-Korrektur Prinzip angewandt. Die Auflagepunkte sind medial an Ober- und Unterschenkel, der Korrekturdruck wird von lateral aufgebracht. Dadurch kann die Achsfehlstellung reduziert werden.


Nur eine ausreichend lange Ausführung der Knieorthese erreicht eine nachhaltige Korrektur der Achsfehlstellung des Beines.
Bei Sportarten mit starken Rotationsbewegungen des Kniegelenkes bringt nur eine effektive Stabilisierung eine Entlastung.



Versorgung nach Tibiakopffraktur

Orthesenversorgung zur Stabilisierung des Kniegelenkes nach Tibiakopffraktur und Valgus-Restinstabilität nach Sturz. Die Patientin kann mit der Versorgung ihren Haushalt und die persönlichen Bedürfnisse wieder erledigen und die Beinfehlstellung ist durch die K-COM Knieorthese reduziert.

Nach einem Treppensturz zog sich die Patientin eine Fraktur des Schienbeinkopfes zu, der operativ versorgt wurde. Zum Ausgleich der postoperativ verbliebenen Fehlstellung kam eine K-COM Knieorthese zum Einsatz.



Versorgung mit Fußteil

Handelt es sich um sehr voluminöse Beinformen mit stark konischer Kontur, kann zur rutschfreien Positionierung der K-COM Knieorthese ein entsprechendes Fußteil adaptiert werden. Dieses kann medial oder lateral angebracht werden. Die Position wird individuell festgelegt. Bei einer Peronaeuslähmung kann das Fußteil auch in Form einer Peronaeus-Orthese ausgeführt werden.



Versorgung Moto Cross / Offroad

Die Knieorthese wird gerade dort, wo Stürze vorprogrammiert sind, zur Vermeidung von Knieverletzungen eingesetzt, kommt aber auch nach Kreuzbandrissen, Operationen oder bei Arthrose zum Einsatz.

Die perfekte Passform, das geringe Gewicht, die optimale Stabilität und vor allem ihre Rutschfestigkeit werden von Amateuren und Profis gelobt. Die dünne Ausarbeitung garantiert einen unübertroffenen Tragekomfort sowohl unter der Moto Cross Hose als auch unter einer Supermoto Lederkombi. So können die Kniegelenke geschützt oder nach einer Verletzung stabilisiert werden. Für den Offroadsport wird ein speziell entwickelter Kniescheibenschutz problemlos an der Orthese fixiert.
Der Patellaprotektor kann bei Bedarf bei jeder K-COM adaptiert werden.

 

Versorgung Ski

Knieverletzungen stehen an der Spitze der Verletzungsstatistiken des Internationalen Skiverbandes (FIS) im Ski World Cup. Die Konsequenzen, wie etwa ein Kreuzband­riss, sind für die Athleten weitreichend: Operation, monatelange Nachbehandlung, der harte Kampf, den Trainingsausfall zu kompensieren und die Wettkampfform wieder zu erlangen.
Nach solchen Verletzungen werden regelmäßig K-COM Knieorthesen zur Stabilisierung eingesetzt. Wichtig dabei ist, dass die Anatomie des Sportlerbeines erfasst wird und die Knieorthese optimal darauf angepasst ist. Eine Abstimmung der Unterschenkelschalenlänge auf die Höhe des Skischuhes wird im Rahmen der Anprobe durchgeführt, somit beeinträchtigt die Knie­orthese den Benutzer überhaupt nicht.

 

Versorgung Eishockey

Für Eishockeyspieler sind die Kniegelenke ihr Kapital. Verletzungen in diesem Bereich werfen die Sportler oft Monate zurück oder beenden von heute auf morgen die Karriere. Die K-COM Knieorthese schützt mit ihrer sehr stabilen Carbonfaser gezielt dieses komplizierte Gelenk und sorgt auch nach einer Verletzung wie Kreuzbandriss für ein schnelles „return to sport“. Die K-COM Knieorthese wird zunehmend auch zum Schutz vor Ver­letzungen getragen, da sie durch die dünne Ausarbeitung nicht aufträgt und bei der Ausübung dieser extrem schnellen Mannschaftssportart nicht behindert. Für den Goalie kann die K-COM Knieorthese in einer leicht modifizierten, der Butterflystellung entsprechenden Version, ausgeführt werden.

 

Versorgung Mountainbike

Eine individuell gefertigte Carbonfaserorthese für den Mountainbikebereich darf weder drücken noch rutschen. Unabhängig davon, ob Mountainbike, Downhill, BMX oder das Fahren im Gelände - das Knie muss stabil sein. Nach einem Kreuzbandriss, einer Operation oder Arthrose sollte es von außen mittels einer perfekt sitzenden Orthese entlastet und geführt werden. Hervorragender Tragekomfort, eine dünne Ausarbeitung und ein rutschfreier Sitz sind die Attribute, damit Fahrradfahrer Knieorthesen einsetzen können. So können Gelenke über einen längeren Zeitraum stabilisiert, aber auch geschützt werden und dienen dem Benutzer zur sicheren Fahrt sowohl im Hobby- als auch im Profibereich.

 

Versorgung American Football

Bei dieser intensiven Mannschaftssportart kommt es oft zu Verletzungen der Kniegelenke. Die Schnelligkeit, die langen Hebel und die Dynamik dieser Sportart fordern die Knieorthesenkonstruktionen besonders. Hier müssen Titangelenkschienen in hochfeste Carbonfaser vergossen werden, um den Ansprüchen dieser Sportler gerecht zu werden. Dabei darf die Performance der Athleten durch die Knieorthese nicht eingeschränkt werden. Optimaler Tragekomfort, rutschfester Sitz und der Schutz der Gelenke vor einer oder einer erneuten Verletzung sind Vorgaben, die erfüllt werden müssen. Dabei stellt auch das Volumen der Muskulatur von gut trainierten Athleten einen hohen Anspruch an den Orthopädie-Techniker.

 

Versorgung Kite­surfen/Wakeboard

Oftmals wird die Belastung bei Surfen, Wakeboarden oder Kiten unterschätzt, denn hier kommen enorme Belastungen auf die Kniegelenke und deren Strukturen beim Aufprall auf die Wasseroberfläche zu.

Damit einhergehende Verletzungen der Kreuzband-, Seitenband- und Meniskusstrukturen schränken den Sportler stark ein. Aus diesem Grund ist in den letzten Jahren der Einsatz von gut sitzenden Knieorthesen, die rutschfest am Bein getragen werden können oder auch unter dem Neoprenanzug für Stabilität der Kniegelenke sorgen, stark angestiegen.

Mit der K-COM versorgt, können viele Profi- und engagierte Hobbywassersportler hohe Sprünge und verwegene Tricks wieder ausführen.

 

Das neue Konzept zur Prävention im Skisport

Im internationalen FIS Ski World Cup stellt das Kniegelenk mit ca. 36 % aller Verletzungen die am höchsten betroffene Körperregion dar. Eine Projektgruppe, gefördert durch das Deutsche Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) und koordiniert von der Münchner Innovationsmanufaktur GmbH, bestehend aus Wissenschaftlern und Medizinern der Technischen Universität München, Experten des Olympiastützpunkts Bayern in München, Ingenieuren der Phoenix GmbH sowie erfahrenen Orthopädie-Technikern der ORTEMA GmbH entwickelte ein neues Knieorthesen-Konzept - die PrävenThese.

Zielgebung war es, ein Orthesentyp zu entwickeln, der die  (Profi-) Sportler in ihrer subjektiven Wahrnehmung nicht einschränkt, optimalen Schutz für die Kniegelenke bietet und zusätzlich auf die Bedürfnisse des alpinen Skisports abgestimmt ist.

Konstruiert wurde eine neuartige Carbon-Knieorthese mit polyzentrischen Titangelenken, die das Kniegelenk stabilisiert, ohne die Bewegung einzuschränken. Die PrävenThese vereint das bewährte Schutzprinzip einer individuell gefertigten Knieorthese (wie unsere ORTEMA K-COM Knieorthese) mit einem neuen Konzept der Anbindung am Bein.

Der 3D-Zuschnitt der PrävenThese vereint Passform, Stabilisierung und Bewegungsfreiheit.

Individuell bis ins Detail

Durch mehrere 3D-Oberflächenscans in verschiedenen Winkelstellungen des Kniegelenkes können Zonen an Ober- und Unterschenkel berechnet werden, die bei Muskelaktivität möglichst geringe Volumen- und Formänderung aufzeigen. Der Carbonrahmen der PrävenThese folgt beim individuellen Zuschnitt diesen dadurch ermittelten Anstützflächen. Dadurch wird die Muskelkontraktion trotz Stabilisierung des Kniegelenkes nicht tangiert. Die Orthese kann mittels einer speziell ausgearbeiteten Sportkompressionshose (Lones-Hose) rutschfrei fixiert werden.

Durch die individuelle 3D-Anpassung entsteht eine neue Art der Anbindung und Fixierung am Bein, die neben maximalem Schutz auch hervorragenden Tragekomfort bietet. Zur Modellerstellung benötigen wir neben den Oberflächenscans zur Berechnung der Anovocs (Rahmengestaltung) einen Gipsabdruck vom Bein.

3D-Oberflächenscans des Beines zeigen die Flächen der geringsten Volumen- und Formänderung (Bild links). Der 3D-Zuschnitt wird anhand der Scandaten berechnet und dient der Rahmengestaltung.


Return to Sport
Durch die PrävenThese gelingt es verletzten Sportlern nach kurzer Zeit, zu ihren sportartspezifischen Trainingseinheiten zurückzukehren, was in verschiedenen Testreihen wissenschaftlich dokumentiert wurde.

Hierbei scheint eine doppelseitige Versorgung mit präventiver Stabilisierung der unverletzten Gegenseite als sinnvoll.


PrävenThese - Stefan Luitz, Nationalkader DSV.
Die PrävenThese wird von versierten Orthopädie-Technikern anprobiert und individuell den Bedürfnissen angepasst.

Die Knieorthese, die „mitwächst“

Knieorthese aus thermoplastisch verformbarem Kunststoff. Dieser kann bei postoperativer Schwellung (nach der OP) oder Muskel­atrophie (Muskelabbau) auch mehrfach durch Erwärmung nachgepasst werden. Nach Erkaltung bleibt er in der individuellen Beingeometrie formstabil.

Die Vorteile:

  • Stabilisierung des Kniegelenks durch leichte Rahmenkonstruktion im 3-Punkte-Prinzip
  • Extension und Flexion unabhängig einstellbar
  • Durch neuartigen Kunststoff thermoplastisch nachformbar
  • In 4 Größen (auch in Kindergröße) für rechts und links erhältlich

Indikation:

  • Vordere Kreuzbandverletzung
  • Ruptur der Seitenbänder (Innen-/Außenband)
  • Meniskusverletzung und Refixation
  • Verletzung des Kapselbandapparates
  • Knorpelreparationen
  • Frühfunktionelle Stabilisierung




Schnell und einfach angepasst

Erwärmung mit Heißluft
Verformung im plastischen Zustand
Anpassung am Bein
Funktionstest am Patient

Knieorthese aus Spezialkunststoff

Spezial-Kunststofforthese speziell auf die Bedürfnisse von Zweirad-Sportlern ausgelegt. Sie wird in 3 Größen (S, M und L) als eine preisgünstige Variante für Sportler zum Schutz der Kniegelenke angeboten.

Die X-PERT bietet bei geringem Gewicht eine hohe Stabilität. Ein gut haftendes Polstermaterial verhindert das Rutschen und verleiht der Orthese einen hohen Tragekomfort. Ein effektiver Kniescheibenprotektor schützt das Kniegelenk zusätzlich bei einem Sturz. Die polyzentrischen Orthesengelenke aus hochwertigstem Edelstahlrahmen die natürliche Kniegelenksbewegung nach.

 

Bitte beachten Sie:
Die X-PERT Knieorthese ist kein orthopädisches Hilfsmittel und hat keine Krankenkassenzulassung.

Sie ist nicht zur Behandlung von Knieverletzungen konzipiert sondern ausschließlich für den Präventionsbereich und zur Vorbeugung vor Verletzungen vorgesehen.

X-PERT Knieorthese ohne Kniekappe

X-PERT Knieorthese mit Kniekappe

Ihre Servicenummer

Tel.: 07145 - 91 53 800
Fax: 07145 - 91 53 980

Öffnungszeiten
ORTEMA Markgröningen

Montag - Donnerstag:
7.30 Uhr - 18.00 Uhr
Freitag:
7.30 Uhr - 15.00 Uhr

Ansprechpartner:

Norbert Wandzik
Orthopädie-Techniker-Meister
Bereichsleiter
Tel.: 07145 - 91 53 800

Ansprechpartner:

Christophe Bazin
Orthopädie-Techniker
Stellvertr. Bereichsleiter
Tel.: 07145 - 91 53 800